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Wednesday, May 17, 2023

Westerwelles brillantes Redemanuskript von Hund gefressen

Stuttgart (dpo) – Hat der Mann denn nur noch Pech? Kurz vor der mit Spannung erwarteten großen Rede Guido Westerwelles auf dem Stuttgarter Dreikönigstreffen ist aus dem privaten Umfeld des FDP-Vorsitzenden durchgesickert, dass das Manuskript der “wichtigsten Rede seines Lebens” heute morgen von seinem Hund gefressen wurde.


“Es ist ein Jammer”, erklärte ein Insider dem Postillon. “Die zehn besten Redenschreiber der Welt haben an dieser Rede mitgearbeitet. Sie war rhetorisch und inhaltlich derartig brillant, dass Westerwelle schon nach den ersten drei Sätzen wieder der unumstritte Anführer seiner Partei gewesen wäre, nach der Hälfte der Rede wäre die FDP aus dem Umfragetief in Richtung 18 Prozent geklettert und nach dem Verhallen der letzten Worte hätte der ganze Saal geweint.”

Guido Westerwelle, der sich das Manuskript leider nicht ein einziges Mal durchgelesen hatte, bevor es von seinem Hund gefressen wurde, saß Augenzeugenberichten zufolge noch Minuten vor seiner großen Rede in der Cafeteria des Stuttgarter Opernhauses und kritzelte hastig etwas auf eine Serviette.

ssi; Foto rechts: Sieht süß aus, ist aber ein redenfressendes Monster: Hund; Foto oben (Dirk Vorderstraße, CC3.0): Wird er trotzdem überzeugen?

Newsticker (131)

+++ An die große Glocke gehängt: Selbstmord von Pfarrer spricht sich schnell herum +++

+++ Aus dem Auge, aus dem Sinn: ifo-Chef verliert Kontaktlinse +++

+++ Toll für aufgeweckte Kinder: “Die Sendung mit der Fledermaus” jetzt immer um Mitternacht +++

+++ Junge Talente: Frisch geschlüpfter Wasservogel meidet Berge +++

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Westerwelles Redemanuskript aufgetaucht

Foto: Wurde von Westerwelle spontan angefertigt, nachdem seine ursprüngliche, brillantere Rede vom Hund gefressen wurde (wir berichteten): Manuskript vom FDP-Dreikönigstreffen 2011.

ssi

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Wunderkind entdeckt schon mit neun Jahren Sinnlosigkeit des Lebens

Saarbrücken (dpo) – Endlich einmal gute Nachrichten im Zusammenhang mit dem kleinen Timmy (9)! Allem Anschein nach ist der umtriebige Knabe schon mit neun Jahren zu einer Erkenntnis gelangt, für die gewöhnliche Menschen viel länger brauchen: Er hat die Sinnlosigkeit des Lebens entdeckt.

“Der kleine Timmy ist ein richtiges Wunderkind”, erklärt Kinderpsychologin Tanja Renschler begeistert gegenüber dem Postillon. “Während die anderen Kinder in seinem Alter den ganzen Tag glücklich spielen und grundlos optimistisch in die Zukunft blicken, hat Timmy schon jetzt erkannt, dass alles immer nur noch schlimmer wird, dass das ganze Leben eine Farce ist und dass wir am Ende sterben und danach nichts mehr kommt.”

Timmys Lieblingsbeschäftigung

Timmys Eltern sind stolz. “Dass unser Sohn in seiner Entwicklung schon so weit ist, hat bestimmt auch etwas mit unserem hervorragenden Erziehungsstil zu tun”, glaubt etwa sein Vater. “Wir haben immer dafür gesorgt, dass er sich keine Illusionen macht, was seine Zukunft angeht. Ich sag ja immer zu ihm: Du taugst nichts und du wirst nie was taugen.”
Entsprechend bescheiden gibt sich der kleine Timmy selbst. Obwohl er schon im zarten Jugendalter wie ein von den Widrigkeiten des Lebens gezeichneter Erwachsener denkt, stellt er sich nicht in den Mittelpunkt. Seine für ein Kind erstaunliche Reife stellt er eindrucksvoll unter Beweis, indem er die Frage des Postillon-Reporters, ob er auch etwas dazu sagen möchte, nur mit einer Gegenfrage beantwortet: “Wozu?”
ssi; Foto oben: Fotolia; Foto rechts: Miika Silfverberg, CC BY-SA 2.0; Erstveröffentlichung: 7.1.11

Links! Zwo! Drei! Vier! (63)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag (außer in den vergangenen zwei Wochen) neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei – nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Deutschlands zweitgrößtes Satireblatt Titanic kämpft gegen die voreilige Freilassung der beiden BamS-Reporter im Iran. In Worten: Titanic kämpft für Gerechtigkeit; und Bildern: Gerechte Strafe für die beiden Reporter!

2. Spassmarktplatz.de sammelt “kuriose und sehenswerte Auktionen bei eBay”. Beispiele gefällig? Biddeschön: dioxinfreie Eier, ein nur einmal benutzter Weihnachtsbaum (vermutlich defekt), die Hypnose-CD “Inkontinent werden”, ein flotter Dreier bei Selbstabholung oder die Tagebuchkopie einer ehemals besten Freundin.

3. Bei Klio surft (vorgestellt in Links234 (17)) haben sich wieder einige witzige Geschichtsfundstücke angesammelt, die hier nachgereicht werden sollen: Geschichte Europas in bunten Bällen, Sophocles – Whoops, you did your mom trilogy, Titler, Hipster Hitler, Hitler überall und Jesus verprügelt einen Nazisoldaten

4. Was macht so ein Papst eigentlich in seiner Freizeit? Die Antwort finden Sie hier (man beachte auch die Nonnen, via):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.

Expedition in unbekanntes Gebiet "Brandenburg" aufgebrochen

Berlin (dpo) – In Berlin ist heute eine wissenschaftliche Expedition unter Leitung des erfahrenen Geografen und Abenteurers Professor Harald Barmer aufgebrochen, um das bislang noch unbekannte Gebiet “Brandenburg” zu erforschen. Ziel des waghalsigen Unterfangens ist neben der Kartographierung des wohl menschenleeren Landstrichs die Erschließung möglicher neuer Handelswege.

“Wir möchten einen der letzten weißen Flecken von der Landkarte tilgen”, kündigte Barmer kurz vor dem Aufbruch der Expedition an. “Wir rechnen mit weiten, unerschlossenen Landschaften, in denen Wölfe noch zu den kleinsten Gefahren gehören.”

Barmer bei der Erschließung Mecklenburg-Vorpommerns (2009)

Gerüchte, in Brandenburg hause ein wilder Volksstamm, dessen Häuptling ehrfurchtsvoll nur “der Platzeck” genannt werde, verwies Barmer aber ins Reich der Legenden: “Ich glaube nicht, dass dort überhaupt Menschen leben, sonst wären schon irgendwann in der Vergangenheit Lebenszeichen aus Brandenburg zu uns vorgedrungen.”
Dennoch gehören zur Besänftigung von Eingeborenen sicherheitshalber bunte Glasperlen und Feuerwasser zum Marschgepäck der Forscher.
Hauptziel der Expedition ist es, herauszufinden, ob eine Landbrücke zwischen Berlin und Restdeutschland existiert.
ssi; Karte links: kgberger, CC BY-SA 3.0, Foto rechts: Tnj1989, CC BY-SA 3.0

Newsticker (132)

+++ Nach Lampendiebstahl: Polizei tappt immer noch im Dunkeln +++
+++ Niemand kommt: Erstes Treffen der Anonymen Impotenten erfolgreich abgehalten +++
+++ Muttersöhnchen: Scientologe lässt sich Gehirn immer noch zu Hause waschen +++
+++ Rauchzeichen: Indianer spricht durch Loch im Hals +++
tdö, ttb, ssi, ssi

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Westerwelles brillantes Redemanuskript von Hund gefressen

Stuttgart (dpo) – Hat der Mann denn nur noch Pech? Kurz vor der mit Spannung erwarteten großen Rede Guido Westerwelles auf dem Stuttgarter D...